Get Afrika Jahrbuch 1991: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft PDF

By Rolf Hofmeier, Telse Diederichsen (auth.), Rolf Hofmeier, Telse Diederichsen (eds.)

ISBN-10: 3322925315

ISBN-13: 9783322925312

ISBN-10: 3322925323

ISBN-13: 9783322925329

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Anno 1989 wurde die vorliegende Arbeit als Habilitationsschrift von der Sozialwissen­ schaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München angenommen. Seitdem hat sich die Emotionsforschung weiter produktiv entwickelt. In den letzten zwei Jahren sind zahlreiche neue Publikationn zu den in der Arbeit behandelten Themen erschienen -nicht nur in der Soziologie, sondern in allen wissenschaftlichen Disziplinen, die zur Erforschung der Emotionen beitragen.

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Vielen afrikanischen Politikern und Intellektuellen galten Einparteisysteme sogar als eine höhere, weil weniger formalistische und an partikulare Interessen oder Klassen gebundene Form der Demokratie. In der Bevölkerung fand diese These starke Resonanz. In Afrika hat also die Demokratiediskussion nicht erst begonnen, sie ist lediglich in eine neue Phase eingetreten. Irreführend dürfte allerdings sein, in Anlehnung an Lateinamerika von einer "Re-Demokratisierung" Afrikas zu sprechen. Ein zweites, vor allem im Westen verbreitetes Mißverständnis liegt in der Meinung, daß Demokratisierung vor allem eine Frage der Wahl zwischen Ein- oder Mehrparteiensystem sei.

Auf dem vom Forum in Kampala (Uganda) im Mai 1991 organisierten Treffen mehrerer hundert führender afrikanischer Persönlichkeiten wurde die absolute Handhabung des Souveränitätsprinzips durch die afrikanischen Staaten und die OAU in einer noch vor einigen Jahren undenkbaren Weise selbstkritisch hinterfragt. "If the European countries can surrender some of their sovereignty, African states can similarly surrender some of their sovereignty for greater security both at the intraand inter-state levels," sagte Ugandas Präsident Museveni in seiner Eröffnungsrede.

In Europa wurde von den Teilnehmerstaaten der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) im November 1990 die "Charta von Paris für ein neues Europa" verabschiedet. Eine ihrer wesentlichen Neuerungen ist ein international verbesserter, wenn auch immer noch sehr zaghaft abgesicherter Minderheitenschutz. Die Philosophie dieser Charta hat in die Diplomatie der europäischen Staaten jedoch bereits Eingang gefunden. Die Anerkennung der früheren jugoslawischen Teilrepubliken Kroatien und Slowenien wurde von den Staaten der EG an Garantien für die dort lebenden Minderheiten gebunden.

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Afrika Jahrbuch 1991: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika südlich der Sahara by Rolf Hofmeier, Telse Diederichsen (auth.), Rolf Hofmeier, Telse Diederichsen (eds.)


by George
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